Posted On 5. Mai 2025

🕹️5.5.: Tokyo & …

Gerwin Szabo 3 comments
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Heute haben wir das Viertel Akihabara, kurz auch „Akiba“  genannt, besucht. Da es sich um den sicherlich schrillsten, lautesten und flippigsten Ort von ganz Japan, wenn nicht sogar von der ganzen Welt, handelt, haben wir uns das ganz für den Schluss aufgehoben, um nicht gleich zu Beginn unseres Urlaubs unser Nervensystem zu überfordern 😅. Sicherheitshalber haben wir für unseren Besuch auch einen Montag gewählt, in der Hoffnung, dass es ruhiger ist. Mit dem Wort „ruhig“ würde ich den heutigen Tag aber sicher nicht zusammenfassen. 🤨 Aber seht selbst…

In dem Viertel findet man zahlreich Spielhallen, Elektronikgeschäfte und Nerd-Geschäfte, mit Funkgeräten, alten Computerspielen und Konsolen, Kleidung usw.

Der erste Ort in meinem Leben, in dem ich nicht der Kleinste, Schüchternste und Verrückteste bin. Ich glaube, ich bin heute nach 50 Jahren endlich heimgekommen. 😆

Zum Mittagessen gab es dann Fusion-Küche ala Akihabara: türkisches Kebab mit French Fries und mexikanischen Jalapenos als Topping. Gegessen wurde mit Stäbchen 🥢 auf einem Teller – itadakimas!

Kulinarische Völkerverständigung 🍽️

Da heute Kodomo no Hi, der Tag der Fische, in Japan gewesen ist, gab es zum Nachtisch für Martina wieder Taiyaki, das gefüllte Süßgebäck in Fischform. Die Zuckerdröhnung sollte ich noch bereuen.. . 😁

Diese Überdosis Zucker im Blut musste Martina dann in einer Karaoke-Booth, eine kleine, schalldichte (wichtig!) Kabine zum Karaoke-Singen, die man mieten kann, loswerden.

Martina auf Zucker

Nach dem ganzen Wahnsinn 🤪 sind wir auf einen Tee in eines der nahegelegenen Katzen-Cafés gegangen. Wer es nicht kennt: In Katzen-Cafés gibt es neben den üblichen Getränken und Speisen auch Katzen, die man während seines Besuchs streicheln und füttern darf. Im ersten Moment mag das vielleicht befremdlich wirken, aber gerade im sehr dicht besiedelten Tokyo, wo sich sich viele Tierliebhaber kein eigenes Haustier halten können oder sogar dürfen, erfüllen diese Einrichtungen meiner Meinung nach eine ganz wichtige Funktion. Dieser wohl ruhigste Ort in ganz Akihabara war für uns auf jeden Fall der richtige Platz zum Herunterkommen, und ehrlich gesagt, vermissen wir unsere eigene Katze „Rosi“ daheim mittlerweile auch schon sehr… 🐈‍⬛

Im Don Quijote (kurz auch „Donki“ genannt), einem 24h geöffneten Kaufhaus für Wahnsinnige 🤪 – besser kann ich es nicht beschreiben-, haben wir zum Abschluss noch die letzten Omiyage, kleine Geschenke, die man seinen Liebsten daheim mitbringt, besorgt. Dank meiner hinlänglich bekannten „Reiselust“ 😉, rangieren Mitbringsel von mir hinsichtlich ihres Marktwertes vermutlich irgendwo zwischen Einhorntränen 🦄 und Beamtenschweiß 😅. Also gut aufheben! 😏😘

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